Rezension Lincoln-Rhyme-Thriller Fall 3

Der Insektensammler

Autor: Jeffery Deaver

 

Verlag: Blanvalet

 

Kosten als Taschenbuch: 9,99€

 

Reihe:  Es ist der 3 Band der Lincoln-Rhyme-Thriller Reihe. Bis jetzt sind 11 Bände erschienen. Man kann die Bücher auch einzeln lesen, da die Fälle alle abgeschlossen sind. Allerdings würde ich es sehr empfehlen in der Reinfolge zu lesen, da die Protagonisten sich weiterentwickeln.

 

Gerne: Thriller

 

Seitenzahl: 480 Seiten

 

 

 

Inhalt des Buches:

 

In diesem Fall geht es darum, dass zwei Mädchen im Paquenoke Sumpf entführt wurden. Die Indizien zeigen eindeutig, dass es der 16-jährige Garrett war. Garrett ist ein sonderbarer Einzelgänger, der sich mit Hingabe und Liebe sich nur mit Insekten beschäftigt, über sie liest und sie sammelt. Deswegen wird er in der nur der Insektensammler genannt. Nun ist es Lincoln und Sachs Aufgabe die Mädchen zu finden bevor Ihnen was passiert. Dabei müssen die dürftigen Spuren reichen um den Aufenthaltsort der Mädchen rauszufinden. Außerdem gibt es in der Stadt weitere Probleme, wie Kopfgeld und Rache, was Lincoln und Sachs weiter unter Druck setzen. Auch nicht jeder Einwohner ist das, was er vorgibt. Was noch alles passiert, müsst ihr selber lesen.

 

 

 

Meine Meinung:

 

 

Der Schreibstill ist wie bei den anderen Büchern wirklich extrem gut. Ich mag die Art wie Jeffery Deaver es schafft einen in den Bann zu ziehen. Er wechselt häufiger, aus wessen Sicht geschrieben wird, dadurch wird die Geschichte sehr lebendig. Und manchmal hat man durch die Tätersicht mehr Informationen, als die Ermittler. Was manchmal echt gemein ist, da man Lincoln Rhyme manchmal helfen möchte, was es bedeutet, damit sie schnell vorankommen.  Allgemein ist der Fall anders als die beiden davor, da der Täter bekannt ist. Ich brauchte ein bisschen länger wirklich mit zu fiebern, wie es ausgeht. Ich empfand den Anfang etwas zäh und irgendwie viel es mir schwer mir Garrett richtig vorzustellen und auch einzuschätzen. Die Entwicklung von Lincoln und Amelia Sachs waren dafür sehr im Fokus und auch glaubwürdig und interessant. Wie sie die Beziehung zwischen den Beiden entwickelt, hat mir über den zähen Anfang geholfen. Als es dann die erste Überraschung (so ab 1/3 des Buches) gab, hat es geschafft mich abzuholen. Das letzte Viertel des letzten Buches musste ich dann in einem Durchlesen. Das Ende fand ich leider etwas gestellt.

 

 

 

Fazit:

 

Für mich zwar der schwächste Fall von Lincoln Rhyme, aber trotzdem war noch gut. Es gab auch dieses Mal mehrere überraschende Wendungen. Vielleicht hier eine zu viel ;). Das Ende war in meinen Augen auch etwas gestellt. Aber die persönliche Entwicklung von Lincoln Rhyme und Amelia Sachs ist sehr glaubwürdig und schön beschrieben.

 

 

 Bewertung : 3/5 Punkten

 

 

 
   

 

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